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EMIR und die Derivate

In Uncategorized on November 28, 2012 at 11:11 pm
European Market Infrastructure Regulation (Akronym EMIR) ist eine EU-Initiative zur Regulierung des au?erb?rslichen Handels mit Derivat-Produkten. Kern der Regulierung ist die Verpflichtung der Marktteilnehmer zum Clearing ihrer au?erb?rslichen Standard-Derivatgesch?fte ?ber eine Central Counterparty sowie die Meldung dieser OTC-Gesch?fte an ein Transaktionsregister. Mit der EU-Verordnung Nr. 648/2012 ?ber OTC-Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister erlangte EMIR unmittelbare Rechtswirkung f?r die EU-Mitgliedsl?nder. Mit der Umsetzung von EMIR ist die EU-Beh?rde ESMA betraut.“

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/European_Market_Infrastructure_Regulation

EMIR-Verordnung soll im Handel mit OTC-Derivaten Transparenz und Sicherheit schaffen
Der au?erb?rsliche Handel mit Finanzderivaten wie Credit Default Swaps oder Interest Rate Swaps soll transparenter und sicherer werden. Daf?r wird, in Parallele zur Dodd-Frank Regulierung in den USA, eine europ?ische Verordnung, die „European Market Infrastructure Regulation“ (EMIR) verabschiedet, die neue Anforderungen f?r solche Transaktionen vorschreibt.“

Quelle: http://www.pwc.de/de/finanzdienstleistungen/asset-management/emir-verordnung-soll-im-handel-mit-otc-derivaten-transparenz-und-sicherheit-schaffen.jhtml

Eine wichtiger Bestandteil der ?berf?hrung dieser Over The Counter (OTC) Kontrakte ist die Hinterlegung mit „Sicherheiten“ (Margins):

Im Rahmen der Initial Margin haben die Gesch?ftspartner (Clearing Members) Barmittel (Cash) oder Wertpapiere (ggf. mit Sicherheitsabschlag) f?r das Gesch?ft als Sicherheitsleistung zu stellen. Dabei wird die H?he in Abh?ngigkeit des Nominalvolumens und des Risikos des Gesch?ftes bestimmt. Die Variation Margin stellt dabei einen t?glichen Ausgleich f?r Gewinne bzw. Verluste, die nach der Methode Mark-to-Market ermittelt wird. Das Risiko des Ausfalls wird nach einem sog. Wasserfallmodell abgesichert und erfolgt in drei Stufen:

 Stufe 1: Die Clearingh?user rechnen gegenl?ufige Positionen gegeneinander auf
(Netting). Hierbei wird das Ausfallrisiko der Clearing-Member bei den zentralen
Gegenparteien durch Margins abgesichert.
 Stufe 2: Reichen die Sicherheiten aus der Margin (Stufe 1) nicht aus, greifen die
Clearingh?user auf den Default Fund bzw. die Clearing-Fonds-Anteile des jeweiligen
Clearing-Members zu.
 Stufe 3: Wenn sich die Verluste ?ber Netting, Margins und Clearing-Fonds nicht
auffangen lassen, m?ssen die zentralen Gegenparteien

Quelle: http://www.trisolutions.de/downloads/fachartikel/Auswirkungen_der_EMIR_bei_OTC_Derivaten_Schillings-Skolka_06-2012.pdf

Die International Swaps and Derivatives Association nennt Zahlen:

„Swaps that will be allowed to remain outside clearinghouses when new rules take effect in 2013 will require traders to post $1.7 trillion to $10.2 trillion in margin, according to a report by an industry group.
The analysis from the International Swaps and Derivatives Association, using data sent in anonymously by banks, says the trillions of dollars in cash or securities will be needed in the form of so-called „initial margin.“ Margin is the collateral that traders need to put up to back their positions, and initial margin is money backing trades on day one, as opposed to variation margin posted over the life of a trade as it fluctuates in value“

Bis zu 10.200.000.000.000 in „Sicherheiten“ wie US-Treasuries, AAA-Anleihen (Frankreich also zB nicht mehr…), Gold (!) etc…

Das k?nnte eng werden, oder in den unverbl?mten Worten von Karl Denninger:

This, my friends, is the amount of margin in the amount of actual hard funds that is supposed to be tied up in the form of collateral to back these bets but currently is not.

Oh, and if you’re wondering how that compares against the actual amount of „un-cleared“ swaps? That’s „estimated“ at $127 trillion, which means that the ISDA thinks it’s perfectly reasonable for people to have somewhere between 12 and 75 times leverage in these things.

That’s utter and complete crap but it is what passes for an alleged „cleanup“ of this „market.“

Bernie! Oh Bernie! Is that you Made-Off?

Quelle: http://market-ticker.org/akcs-www?post=214327

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Ask A Banker: Are The Banks Still Too Big To Fail?

In Uncategorized on November 28, 2012 at 10:48 pm

Q. What exactly does it mean to be too big to fail, anyway?

So: Banks are basically in the business of owing money to people.* All the money in your checking account is money the bank owes you. And banks‘ trading businesses are mostly conducted with borrowed money.**

Q. So why would a bank want to be too big to fail?

Remember: banks are in the business of owing people money. Being too big to fail makes you better at owing people money: if you somehow lose all their money, the government will step in and give you money to give back to them.

http://www.npr.org/blogs/money/2012/11/20/165585171/ask-a-banker-are-the-banks-still-too-big-to-fail?ft=1&f=162557684

Offshore Secrets

In Uncategorized on November 28, 2012 at 8:24 pm

Hochinteressante Sonderseite ?ber „Offshore-Finanznetzwerke“ im britischen Guardian:

http://www.guardian.co.uk/uk/series/offshore-secrets

Das Bitcoin-Virus

In Uncategorized on November 19, 2012 at 11:57 am
Axel Reimann, Journalist bei der Financial Times Deutschland, schildert in einem sowohl interessanten als auch unterhaltsamen Essay wie er zu Bitcoins kam:

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:kunstwaehrung-das-bitcoin-virus/70118697.html

Er schreibt, dass es nur ein Restaurant in Deutschland g?be, das Bitcoins akzeptiert (das „Room77“), was ja nicht mehr stimmt, aber die Nachricht war so neu,
dass Reimann das fast nicht wissen konnte.
Etwas verwirrt hat mich eine Bemerkung in dieser Passage:

„Im Moment reichen meine Bitcoins aus, um einmal gepflegt essen zu gehen. Das FBI, das Bundeskriminalamt, der Bundesverband Digitale Wirtschaft, die BaFin, selbst die lieben Kollegen, alle vermuten, ich w?rde damit wohl eher Drogen kaufen, Terroristen unterst?tzen, Waffen erwerben, Kinderpornos bezahlen, Schwarzgeld waschen oder Steuern hinterziehen wollen. Das kann man nat?rlich nicht ausschlie?en, aber f?r den Anfang w?rden es auch ein Bier und ein Cheeseburger tun. Das Ganze klingt wie eine neue Folge aus dem bisher nur Verschw?rungstheoretikern vertrauten Epos „Krieg der W?hrungen“, diesmal die Doppelepisode „Eine neue Hoffnung“ und „Das Imperium schl?gt zur?ck“.

Ich dachte zun?chst, dass mit „Krieg der W?hrungen“ das Buch „Currency Wars“ von James Rickards gemeint sei, aber nach ein wenig googeln glaube ich eher, dass es um dieses Buch hier geht, das wohl in China ein Bestseller ist: http://en.wikipedia.org/wiki/Currency_Wars.

Diamonds: Not A Girl’s Best Friend

In Uncategorized on November 14, 2012 at 9:51 pm

Schichten die oberen Hundertausend aus Diamanten in Gold um?

20121114_diamonds_0

Quelle:
Diamonds: Not A Girl’s Best Friend
http://www.zerohedge.com/news/2012-11-14/diamonds-not-girls-best-friend

Der Berliner Bitcoin-Kiez w?chst!

In Uncategorized on November 14, 2012 at 10:01 am
Das „Room77“ in Berlin-Kreuzberg machte den Anfang und erntete ein gro?es Medienecho (siehe z.B. hier, hier und hier), doch nun gibt es im „Graefe-Kiez„, dem Viertel rund um die Graefe-Stra?e, drei weitere Anlaufstellen f?r Bitcoin-Aficionados aller Couleur:

Primo Maggio
http://www.primomaggio.de/
Graefestra?e 10
10967 Berlin

Fabelhaft Bar
Sch?nleinstra?e 6
10967 Berlin

Vinyl Living Room Longplayer
Graefestra?e 80
10967 Berlin

Quelle: https://bitcointalk.org/index.php?topic=124092.0

Ick freu mir schon uff den n?chsten Balin-Besuch, wa!

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„Watch for Market Dislocations“

In Uncategorized on November 7, 2012 at 7:36 pm

Einer meiner Lieblingsanalysten, der freischaffende Unternehmer und Blogger Karl Denninger, gibt einen faszinierenden Einblick in seine Einschätzungen zu Themen wie dem US-Gesundheitssystem („Medicare“), dem US-Immobilienmarkt, dem Thema Inflation versus Deflation, Aktien etc…

Casey Resarch hat das Video freundlicherweise nach dem Ablauf von ein paar Monaten freigegeben:

 

DAX, EUROSTOXX50, Gold und der Verbraucherpreisindex ?ber 5 Jahre

In Uncategorized on November 7, 2012 at 6:19 pm

 

Was steigt in einer Deflation? Richtig, echtes Geld.